Die Futterkrippe isch gfidlet. Bereit für frische Ware.
Beim Wischen bleibt ein Häufchen Grümpel, das mit der Schaufel herausbefördert werden will. Da blitzt mir etwas ins Auge und irritiert mich. Da ist es, das Übel, die Gefahr für die Tiere. Gemäht, gezettet, geschwadet, aufgeladen, abgeladen, aus dem Silo geholt, in die Krippe geschaufelt und nichts gemerkt. Sieben Arbeitsgänge. Zum Glück hat es kein Tier verschluckt, das zerschnittene Büchsli. Die scharfen Kanten hätten seinen Magen zerschnitten. Nicht immer ist dem Vieh das Glück so hold. Aber immer haben wir die Möglichkeit, den Abfall den wir produzieren, richtig zu entsorgen. Immer. Achtsamkeit, nicht nur ein Wort, nein, eine Haltung anderen und anderem gegenüber.
