Tele M1 | 23. Oktober 2023 | Link zum Video
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Hauptsache, der dritte Sitz ist gerettet: Dieser Tenor herrscht bei der Aargauer SP nach dem Wahlsonntag vor. Doch die Gedanken eilen voraus zu einer Legislatur, in der es soziale und ökologische Themen noch schwerer haben dürften.
Die Aargauer SVP holt den siebten Sitz im Nationalrat, den sie 2019 verlor, mit einem Plus von 4 Prozent beim Wähleranteil zurück. Dies auf Kosten der EVP, die als einzige grössere Partei ebenfalls zulegte, ihr Mandat aber trotzdem verlor. Gleich drei Entscheidungen bei den Nationalratswahlen fielen äusserst knapp aus.
Acht Nationalratskandidierende haben sich auf ein Experiment eingelassen: Auf der Bühne dichteten sie Texte, in die Worte aus dem Publikum eingebaut werden mussten. Und so sprach Christoph Hagenbuch über seinen Elefantenrüssel, und Bruno Tüscher bedankte sich bei seinem Sponsor, dem AKW.
SVP-Fraktionschefin Désirée Stutz reichte letzte Woche eine Aufsichtsanzeige gegen SP-Regierungsrat Dieter Egli ein – dieser soll in der Antwort auf einen Vorstoss gelogen haben. SP-Co-Fraktionschefin Colette Basler verurteilt dieses Vorgehen in einer Erklärung aufs schärfste.
Die Aargauer Landwirtschaftsausstellung ALA23 ist eine lebendige Schau des Landwirtschaftsabsatzes von über 1 Milliarde Franken pro Jahr, mit bedeutenden Anteilen Gemüse- und Obstbau. In der Fülle der präsentierten Leistungen aus Pflanzenbau und Viehwirtschaft fällt auf, dass der Aargau mit 21 Prozent Biodiversitätsförderfläche an der gesamten Landwirtschaftsnutzfläche schweizweit führend ist. Mit Vor-, aber auch Nachteilen.
«Ich gelte als Brückenbauerin, davon kann es noch eine vertragen»
Sie politisiere sehr gerne, sei im ganzen Kanton gut vernetzt und in landwirtschaftlichen Fragen eine Brückenbauerin. Nach sieben Jahren im Grossen Rat sei die Zeit reif für den nächsten Schritt, sagt Colette Basler – jenen, aufs politische Parkett in Bern.
Colette Basler tritt bei den nationalen Wahlen am 22. Oktober an. Sie kandidiert im Kanton Aargau für die Liste «SP – Sozialdemokratische Partei».
In einem Vorstoss kritisieren verschieden Grossräte und eine Grossrätin das Vorgehen des Kantons bei der Umsetzung von Pufferzonen zum Schutz empfindlicher Biotope. Der dafür eingesetzte Schlüssel sei veraltet und nicht praxistauglich.
Aargauer Stimmbevölkerung schickt Halbstundentakt bachab
Auch im Fricktal fand die Verdichtung der S1 nicht nur Zustimmung
Die Regio-S-Bahn wird auch in Zukunft auf der Strecke Stein – Laufenburg und umgekehrt nur im Stundentakt verkehren. Das Aargauer Stimmvolk hat die 61 Millionen Franken und damit auch den Ausbau auf den Halbstundentakt mit 52,45 Prozent abgelehnt.
© Colette Basler