Gerne würde ich helfen im Stall. Anpacken mit den Händen.
Den Gedanken nachhängen. Sie vagabundieren lassen. Doch heute bin ich nur Zaungast. Einmal mehr. Nicht sollen aber wollen – eine echte Herausforderung. Daran wächst man, sagte mir einst ein Freund. Und damit hatte er recht. Nach so vielen Schritten vorwärts sind die Rückschritte keine Überraschung. Nein, sie waren geplant. Immerhin ist jetzt nicht nur die Werkstatt in der Remise aufgeräumt, sondern auch die in meinem Rücken. Das Alteisen ist entfernt, entsorgt, rezykliert. Was für ein Glück. Was für ein Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit. Dankbar und demütig bin ich noch ein bisschen Zaungast. Betrachte das Vieh, das diese Winterstimmung geniesst. Besuche die Rinder, die träge und zufrieden im tiefen Stroh liegen. Freue mich an der Spielgruppe der Kälbchen, wo zwischen Schwarzen, Braunen und Gefleckten ein Weisses neu dazugekommen ist. Eines, das neugierig die Welt entdecken will. Ein bunter Haufen Tiere, so, wie es mir gefällt, motiviert und stärkt.
