Nach den vier Jahreszeiten im Konzertsaal jene auf dem Hof.
Zumindest eine davon. Der Sturm jagt mich heute Morgen aus den Federn. Die Ziegel scheppern, alles was nicht niet und nagelfest ist, fliegt über den Hausplatz. Immerhin muss heute nicht gewischt werden. Kein Stäubli ist mehr zu sehen, alles wie geschläcket.
Pamela blockiert den Ausgang des Melkstandes. Wie eine bhäbige Nonna oder Donna, das frage ich mich gerade, steht sie da. Ein Schritt vorwärts wäre einer zu viel.Sie ist die Platzwartin hier. Da gibt es kein Vorbeikommen. Ihr gesetzeswidriger Blick – unbezahlbar.
Mit zwei Tränkeflaschen betrete ich die Scheune. Das Tor giert, der Wind pfeift durch jede Ritze. Die zwei neugeborenen Kälbchen liegen zufrieden im warmen Stroh. Das Knarren des Holzes scheint sie nicht zu stören. Hier ist es heimelig. Das Schwarze reisst mir fast die Flasche aus den Händen. Es leert sie in einen Zug. Das Rote begnügt sich mit der Hälfte. Es wird dann wohl den Rest am Mittag genüsslich schlürfen. Zufrieden betrachte ich die Jungmannschaft. Dann beobachte ich die bunten Blätter, die durch die Luft tanzen. Was für ein Naturschauspiel.
Vier Jahreszeiten, jede hat ihre Besonderheiten und ihre Einzigartigkeit und keine möchte ich missen.
